„Die libyschen Rebellen drängen das Militärbündnis denn auch zu einer Fortführung des Engagements. Der Übergangsrat der libyschen Rebellen forderte die Nato auf, den Druck auf das Gaddafi-Regime aufrecht zu erhalten.“(Süddeutsche Zeitung, 29.8.2011)
BBC schreibt erneut Mediengeschichte: “Live Tripoli” von der früher recht glaubwürdigen BBC, gängige Methoden im psychologischen Krieg. Der Londoner BBC-TV-News-Moderator über die feiernden Inder mit den indischen Fahnen: “This is a people in Tripoli, Green Square, celebrations…”
Der BBC-Film über die “Siegesfeier” war von der BBC offenbar weltweit verkauft worden, wurde u.a. auch von großen TV-Anstalten Lateinamerikas verbreitet, flimmerte über brasilianische Bildschirme. Dem Vernehmen nach existierten noch andere “Siegesfeier”-Videos der gleichen Machart, die um die Welt gingen.
“Brutkastenlüge” – Wikipedia:
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,251695,00.html
„Siegesfeiern aus Tripolis live“ – die BBC:
BBC schreibt erneut Mediengeschichte.
“Brutkastenlüge” – Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Brutkastenl%C3%BCge
Brasilien und die Risiken für Libyens Zivilisten:
http://www.focus.de/politik/ausland/frankreich-alte-wunden-brechen-auf_aid_187171.html
Libyen-Krieg, Berichte über Greueltaten der Regierungsgegner, willkürliche Erschießungen:
Bis die ganze Wahrheit über die Libyen-Intervention herauskommt, dürfte es wie im Falle von Vietnam, Irak oder Afghanistan dann möglicherweise wie im Falle des französischen Nordafrika-Krieges wieder Jahrzehnte dauern.
„Das Massaker von Paris 1961″ und die Medienberichterstattung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Paris_1961
„Die blutig verlaufene Massendemonstration wurde in den französischen Medien seinerzeit nahezu flächendeckend totgeschwiegen und erst mit großem zeitlichen Abstand zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion in Frankreich.“
Libyen wird im UNO-Ranking für menschliche Entwicklung in der Kategorie “High Human Development” geführt, liegt in der Statistik auf Platz 53, nur einen Platz hinter Uruguay.
http://www.hart-brasilientexte.de/2011/10/20/libyen-intervention-gaddafi-offenbar-ermordet/
Brasiliens Militärs geben sich mit der Zusage Lulas, das kritisierte Dekret über Vergangenheitsbewältigung zu revidieren, nicht zufrieden und fordern die rasche Annullierung des Dokuments, berichten die Landesmedien. Für die Militärs dauere die Regierungskrise an. Dem Vernehmen nach will Lula erst nach seinem Urlaub, also etwa Mitte Januar, das Problem zu lösen versuchen. Mit einer abschließenden Definition der Frage sei erst ab April zu rechnen – also mitten im Präsidentschaftswahlkampf, der gewöhnlich politische Entscheidungen stark verzögert bzw. unmöglich macht. Der Kongreß müßte dem neu formulierten Dekret zustimmen. Bisher scheint festzustehen, daß es keine Mehrheit für die Aufhebung des Amnestiegesetzes gibt, was ganz im Sinne der Militärs wäre. Just unter Lula die Aufklärung von Diktaturverbrechen und die Bestrafung der Schuldigen ganze zwei Amtszeiten erfolgreich zu blockieren, bedeutet für Brasiliens Rechte einen bemerkenswerten Sieg. Entsprechend groß ist das Lob für Lula auch aus Europa, angesichts von alltäglicher Folter und Todesschwadronen.
„Lula steht rechts – ich habe ihn immer für einen Rechten gehalten“: http://www.hart-brasilientexte.de/2009/01/07/lula-steht-rechts-ich-habe-ihn-immer-fur-einen-rechten-gehalten-ele-e-da-direitafrancisco-de-oliveira-renommierter-brasilianischer-soziologe-in-caros-amigos/
BBC über Europas Bewunderung für Lula: http://www.bbc.co.uk/mundo/america_latina/2009/12/091230_lula_europa_mr.shtml