http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1779605/
„Wenn Umweltschützer den Umweltschutz sabotieren – die meisten NGOs haben ihre Seele verloren“:
„Die meisten NGOs haben ihre Seele verloren, den Geist ihrer Gründer, die die Natur liebten. Heute sind diese Umweltorganisationen vergiftet mit städtisch geprägten Ökonomen, Soziologen, Anthropologen, denen der emotionale Bezug zur Natur fehlt. Und wenn es in den NGOs Leute gibt, die sich mit der Sache nicht identifizieren, öffnet sich der Weg für Korruption, schützt man Umweltanliegen vor, um persönliche Interessen zu bedienen.
In Brasilien kommt als großes Problem hinzu, dass die Zahl der wirklich aktiven, eingeschriebenen Mitglieder stets nur bei einigen hundert bis einigen tausend liegt – in so einem Riesenland! Nur zu oft sind es Grüppchen, die viel Lärm machen, um Gelder zu erhalten. Die britische Vogelschutzvereinigung beispielsweise hat dagegen über eine Million feste Mitglieder.“
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/wissenschaft/1897202/
Auch unter der Regierung von Präsidentin Dilma Rousseff ging die Regenwaldvernichtung bisher nach dem bekannten Schema weiter – Umweltschutzgesetze wie das Waldschutzgesetz haben laut brasilianischen Experten auf die traditionellen Naturvernichtungspraktiken so gut wie keinerlei Auswirkungen. Der Ruf von Dilma Rousseff als einer kompetenten Administratorin habe sich bislang in der Praxis nicht bestätigt.
Laut Landesmedien führt die stark verlängerte Trockenperiode von 2012 in Großstädten wie Sao Paulo zu einer deutlich längeren Phase mit hohen Giftluftwerten.